Unser Zeltwochenende fiel dieses Jahr, später als in den letzten Jahren, auf das erste Juliwochenende. Der Wetterbericht sah endlich mal gut aus und es war nach drei Jahren das erste Mal wieder ein Wochenende ohne Regen und Gewitter bei zugegebenermaßen sehr warmen Temperaturen.

Doch wir waren mit vielen Getränken und reichlich Obst gut auf das heiße Wochenende vorbereitet und zwei kleine Schwimmbecken mit knapp 2,50m Durchmesser sorgten zusätzlich für Erfrischung.

Am ersten Abend gab es neben endlosen Wasserschlachten und einer Wasserrutsche ein Handballturnier, Lagerfeuer und die obligatorische Nachtwanderung mit mehr oder weniger gruseligen Einlagen.

Der Ausflug am Samstag führte uns in den nördlichen Schwarzwald. Zunächst ging die Fahrt mit der Bahn nach Raumünzach. Von dort wurden wir mit Kleinbussen abgeholt und zu einer Murgbrücke gebracht. Die Mutigen, zu denen ich nicht gehörte, ließen sich abseilen. Die anderen gingen an einem Seil rückwärts eine steile Böschung hinab, was mit meinem mit 30 Trinkflaschen gefüllten Rucksack auch nicht ganz so einfach war, wie es zunächst aussah. Unten angekommen begann, nachdem alle Freiwilligen abgeseilt waren und die Ersten ein Bad in der Murg genommen hatten, die knapp zweistündige Flussbett-„Wanderung“. Es war eher eine Klettertour wie eine Wanderung zudem für mich mit reichlich Gewicht auf dem Rücken. Nach knapp einer Stunde dann endlich die erste Trinkpause. Anschließend wurde die Wanderung durch das deutlich geringere Rucksackgewicht etwas erträglicher.

Am Ende angekommen, gab es eine kleine Pause und es gab auch endlich wieder was zu Trinken und der Rucksack wurde noch mal deutlich leichter. Dann wurden wir wieder mit Bussen nach Forbach gefahren, wo wir ausgiebig mit kühler Getränken versorgt wurden.

Dann ging es noch mal mit Booten auf die Murg, wo jeweils 5 Mann Besatzung versuchten, die ca. 500m lange Strecke gut zu überstehen, d.h. sich nirgendwo festzufahren oder gar umzukippen. Zur Sicherheit hatten alle eine Schwimmweste an und einen Helm auf. Ich glaube, von uns haben es nur die Boote mit einem Begleiter der „Murgtal-Arena“ geschafft, ohne sich festzufahren, am Ziel anzukommen. Dort angekommen, wurden die Boote wieder an den Start getragen und wer wollte, konnte eine weitere Fahrt wagen.

Zum Abschluss gab es eine Stärkung in Form von Pommes mit Bratwurst oder Steak und als Nachtisch ein Eis. So gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle der S41 und fuhren wieder zurück nach Karlsruhe. Am TSM-Gelände angekommen, erfrischten sich einige erst mal in den Schwimmbecken, von denen eines angenehm frisch war, während das andere eher Badewassertemperatur hatte. Über ersterem war tagsüber ein Sonnenschirm aufgespannt. Die ersten gingen dann auch bald in die Schlafsäcke während es andere noch einige Zeit am Lagerfeuer aushielten.

Das Wochenende endete am Sonntag wie immer mit dem gemeinsamen Zeltabbau und dem anschließenden Elternfrühstück. Dank der Eltern, die super beim Abbau und Wegräumen geholfen haben, war schnell alles auf und weggeräumt.

Vielen Dank an alle Kuchen- und Salatspenden der Eltern sowie an die vielen helfenden Hände. Ganz herzlich Dank natürlich allen Trainer/Innen und Betreuer/Innen, dem Küchenpersonal, das für ausreichend Essen und vor allem kühle Getränke gesorgt hat und den Jugendlichen aus der A- und B-Jugend, die beim Auf- und Abbau, beim Lagerfeuermachen, beim Schwimmbeckenaufbau usw. geholfen haben.

Herzlichen Dank auch an die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dabei waren und denen das Wochenende viel Spaß gemacht hat.


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