0721 554031  Am Mühlburger Bahnhof 12, 76189 Karlsruhe

1. Damenmannschaft 2021/2022

Stehend v.l.n.r.: Anja Käfer, Alina Valta, Veronika Stangier, Melanie Stocker, Nina Gericke, Ahmet Raad (Trainer)

Sitzend v.l.n.r.: Lisa Schröder, Miriam Bastel, Anna Raschke, Mira Wagner

Es fehlen: Lisa Diebold, Kim Gotzkowsky, Jessica Noras, Louisa Schuricht, Jessica Mußgnug

Spielberichte der 1. Damenmannschaft

  • 27.03.2022: KuSG Leimen - TSM 28:19 (13:10)

    Zum Rückspiel in der Verbandsliga Aufstiegsrunde traten die Damen der TSM bei der KuSG Leimen an. Nach der 30:33 Hinspiel Niederlage waren weiterhin noch alle Chancen gegeben, das Halbfinale mit einem Sieg zu erreichen.

    Die erste Halbzeit gestaltete sich deutlich ausgeglichener als noch beim Hinspiel. Alina Valta brachte ihre Mannschaft in der 3. Spielminute mit 0:1 in Führung. Auch die Abwehr stand im zweiten Spiel deutlich besser gegen die durchsetzungsstarken Spielerinnen aus Leimen. Vor allem Torhüterin Miriam Bastel konnte in der ersten Spielhälfte immer wieder freie Würfe aufs Tor entschärfen. Wie schon so oft in dieser Saison ließ jedoch die eigene Chancenverwertung im Angriff zu wünschen übrig, sodass sich die Gastgeberinnen in der 11. Minute erstmals mit zwei Toren absetzen konnten (4:2). In der 18. Minute erzielte Veronika Stangier den Anschlusstreffer zum 8:7 und in der 26. Minute gelang ihr dann auch der Ausgleichstreffer zum 10:10. Die verbleibenden vier Minuten leistete man sich leider wieder einige Ungenauigkeiten im Abschluss und arbeitete nicht konsequent genug zurück, sodass man statt in Führung zu gehen, ein paar Sekunden vor dem Ende der 1. Halbzeit den 13:10 Rückstand kassierte.

    Im zweiten Durchgang wollte man weiterhin konzentriert arbeiten und schauen, wie viel noch drin war. Leider erwischten die Damen aus Leimen den besseren Start, sodass man in der 34. Minute erstmals mit fünf Toren beim 15:10 ins Hintertreffen geriet. Die Mühlburgerinnen zeigten erneut ihren Kampfgeist und Alina Valta konnte in der 38. Spielminute auf zwei Tore verkürzen (15:13). Anja Mayer konnte in der 44. Minute per 7-Meter-Strafwurf den Anschlusstreffer zum 17:16 erzielen. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel wieder komplett offen. Leider konnte man die darauffolgende doppelte Überzahl nicht nutzen um den Ausgleich oder die Führung zu erzielen, Chancen gab es genügend. So kam es, dass die Damen der TSM in der 50. Minute erneut mit drei Toren ins Hintertreffen gerieten (21:18). Auch die Auszeit von Trainer Ahmet Raad zeigte nicht die gewünschte Wirkung und zum Ende hin machten sich bei den Stammspielerinnen dann die Strapazen der Rückrunde bemerkbar. Im Angriff lief nichts mehr zusammen und die Abwehr fand keinen Zugriff. Man gewährte Leimen leichte Kontertore oder einfach Tore aus dem Angriffsspiel und musste sich am Ende verdient mit 28:19 geschlagen geben.

    Für die Turnerschaft endet die Aufstiegsrunde und damit auch diese besondere Saison mit der personell extrem schwierigen Rückrunde. Nun geht es erstmal in eine verdiente Pause, ehe man sich dann wieder gestärkt der Vorbereitung für die neue Saison widmen möchte.

    Wir bedanken uns bei allen Fans, Sponsoren und vor allem unseren 2. Damen für die Unterstützung in dieser Saison.

    Es spielten: Nina Gericke, Mira Wagner, Saskia Limberger, Sandra Lichtenwalter (1), Celine Popp, Jessica Noras, Alina Valta (6/1), Kristina Kober (1), Miriam Bastel, Veronika Stangier (5), Melanie Stocker (3), Anja Mayer (2/1), Tamara Mayer (1).

  • 19.03.2022: TSM – KuSG Leimen 30:33 (9:20)

    Am Samstagabend stand für die 1. Damen der Turnerschaft Mühlburg das erste Spiel der Aufstiegsrunde in der Verbandsliga an. Gegner in der gut besuchten heimischen Carl Benz Halle war die KuSG Leimen, die die Vorrunde in ihrer Liga auf dem 2. Tabellenplatz beendet hatte.

    Bis zur 10. Spielminute beim Stand von 5:5 gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, wobei die offensive Abwehr der Gäste die Mühlburgerinnen von Beginn an unter Druck setzte. In der 14. Spielminute konnte Anja Mayer die erste und einzige Führung an diesem Abend für die TSM zum 7:6 erzielen. In der 15. Spielminute kam plötzlich ein Bruch ins Angriffsspiel der Gastgeberinnen, geprägt von vielen Ballverlusten, technischen Fehlern und vergebenen Torchancen. Die Damen der KuSG Leimen nutzten dies konsequent aus und erzielten immer wieder einfache Tore durch Konter. Beim Spielstand von 7:10 in der 18. Spielminute bat Trainer Ahmet Raad seine Damen zur Auszeit und versuchte damit den Lauf der Gäste zu unterbrechen. Leider blieb diese Auszeit ohne Erfolg. Während Leimen in den kommenden Spielminuten 14 Tore erzielte, gelangen den Mühlburgerinnen lediglich zwei. Somit musste man über das 7:12, das 8:16 und letztendlich das 9:20 kurz vor Ende der 1. Halbzeit hinnehmen. Mit einem Rückstand von elf Toren ging man also in die Halbzeitpause und konnte mit der Leistung nicht zufrieden sein.

    Die Halbzeitansprache und die Pause zeigten offensichtlich Wirkung, sodass die zahlreichen Zuschauer in der zweiten Hälfte eine komplett andere Mühlburger Mannschaft sehen konnten. In der eigenen Abwehr hatte man viel mehr Zugriff und auch im Angriff fand man nun bessere Lösungen gegen die offensive Abwehr. Vor allem Anja Mayer zog ihre Mannschaft mit ihrer gewohnt kämpferischen Einstellung mit, sodass sich die Mühlburger Damen Stück für Stück wieder zurück ins Spiel kämpften. Über das 10:20, das 14:22 und das 19:24 verkürzte Veronika Stangier in der 46. Spielminute beim 20:24 den Rückstand auf vier Tore. Leider ließ man den Gästen in den folgenden Minuten wieder etwas zu viel Raum in der Abwehr, sodass diese erneut mit 6 Toren in Führung gehen konnten (22:28). Lisa Schröder und Anja Mayer verkürzten diesen jedoch binnen zwei Minuten wieder auf vier Tore (24:28), woraufhin sich der Gästetrainer gezwungen sah eine Auszeit zu nehmen. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung nahmen die Mühlburgerinnen danach noch einmal alle Kräfte zusammen und verkürzten in der 54. Minute erstmals auf zwei Tore (27:29). Am Ende musste man sich trotz starker Aufholjagd mit 30:33 geschlagen geben, hat sich dadurch aber fürs Rückspiel am 27.03.2022 um 15:00 Uhr in Leimen noch alle Chancen offengehalten.

    Vielen Dank erneut an unsere 2. Damenmannschaft fürs Aushelfen.

    Es spielten: Jessica Wallbaum, Nina Gericke, Lisa Schröder (4), Mira Wagner (1), Saskia Limberger, Sandra Lichtenwalter (1), Celine Popp, Alina Valta (6/1), Kristina Kober (1), Miriam Bastel, Veronika Stangier (3), Melanie Stocker (1), Anja Mayer (13/5).

  • 22.02.2022: TG Neureut - TSM 17:19 (6:13)

    Zum letzten Saisonspiel trafen wir auf die TG Neureut. Beide Abwehrreihen standen zunächst kompakt, sodass den Gastgeberinnen erst nach vier Minuten der 1:0 Führungstreffer gelang - es sollte die einzige Führung an diesem Abend bleiben. Aus einer starken Abwehr bekamen wir das notwendige Selbstbewusstsein für den Angriff und glichen im Gegenzug aus. Danach ging es Schlag auf Schlag und wir bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 6:13 aus.

    Die Gastgeberinnen stellten ihre Abwehr in der 2. Halbzeit auf eine offensive Variante um, was uns zusehends Probleme machte. Anja Mayer gelang in der 39. der 9:16 Führungstreffer, bevor sie in der darauffolgenden Abwehraktion die dritte 2-Minutenstrafe hinnehmen musste. So schrumpfte der dünne Kader weiter und wir spielten die restlichen 21 Minuten in ungewohnter Konstellation zu ende. Neureut verkürzte in der 47. Minute bis auf 14:17. Die Unparteiischen sprachen darauf die 6. Zeitstrafe gegen uns aus, Neureut hingegen hatte noch nicht eine Minute in Unterzahl spielen müssen, so blieb das Spiel weiter spannend. Doch jetzt schlug die Stunde von Miriam Bastel, die etliche freie Würfe sowie 7-Meter-Strafwürfe hielt. In der 52. Minute verschaffte uns Mira Wagner durch das 15:18 etwas Luft, doch als Neureut in der 57. Minute auf 17:18 verkürzte, drohte das Spiel endgültig zu kippen. Erneut war es Alina Valta, die sich nicht beeindrucken ließ und zweieinhalb Minuten vor Schluss nochmal auf 17:19 erhöhte. Diesen Vorsprung retteten wir durch leidenschaftlichen Abwehrkampf und eine starke Miriam Bastel über die Zeit.

    Wir beenden die Runde mit starken 16:8 Punkten und werden dadurch die Aufstiegsrunde spielen. Dafür gilt es unsere Kräfte zu sammeln und vor allem die Verletzungen und Krankheiten auszukurieren, damit für diese Spiele ein etwas breiterer Kader zur Verfügung steht. Auf diese Leistung, und vor allem den Zusammenhalt in den letzten Wochen, kann man mehr als stolz sein. Vielen Dank auch an dieser Stelle nochmal für die tolle Unterstützung unserer 2. Damen in der Rückrunde, ohne euch wäre das nicht möglich gewesen!

    Es spielten: Mira Wagner (4), Kristina Kober (1), Sandra Lichtenwalter, Jessica Noras, Lisa Schröder (1), Celine Popp, Miriam Bastel, Veronika Stangier (4), Alina Valta (5/2), Anja Mayer (4/1).

  • 20.02.2022: TSM - HSG Ettlingen 22:18 (14:8)

    Die Vorgabe von Trainer Ahmet Raad zu unserem letzten Heimspiel in dieser Saison war klar, die nächsten zwei Punkte sollten eingefahren werden. Bis zur 13. Minute entwickelte sich über das 2:2, das 4:4 und das 5:5 ein relativ ausgeglichenes Spiel, mit vielen Torhüterparaden auf beiden Seiten. Eine 2-Minutenstrafe gegen die Gäste konnten wir dann gut nutzen und uns in der 17. Spielminute erstmals mit drei Toren absetzen um danach die Führung Stück für Stück auf sechs Tore (14:8) auszubauen.

    Nach der Halbzeit stand die Abwehr zwar gut und man ließ auch keinen Gegentreffer zu, jedoch war unser Angriffsspiel ins Stocken geraten und oftmals auch von Fehlwürfen geprägt. In eigener Unterzahl ließen wir die Gäste aus Ettlingen wieder bis auf 4 Tore herankommen. Obwohl Melanie Stocker die ursprüngliche 7-Tore-Führung zum 18:11 wiederherstellte, nutzen die Gäste aus Ettlingen ihre Chancen und verkürzten wieder zum 18:14. Durch eine Auszeit von Trainer Ahmet Raad wurde dieser „Lauf“ dann unterbrochen. Alina Valta erhöhte in der 53. Spielminute auf 20:15, ehe die Gäste in der 55. Minute wiederum auf drei Tore verkürzten (20:17). Dennoch ließen wir uns dadurch nicht unter Druck setzen und konnten letztendlich als verdienter Derbysieger vom Feld gehen.

    Nur 18 Tore zu bekommen spricht für eine überragende Abwehrarbeit. Allerdings sollte man fürs letzte Spiel in dieser Saison im Angriff wieder etwas mehr Durchschlagskraft entwickeln und die eigenen Chancen konsequenter nutzen.

    Wir bedanken uns erneut bei unserer 2. Damenmannschaft für die tolle Unterstützung.

    Es spielten: Jessica Wallbaum, Lisa Schröder (1), Mira Wagner (3), Saskia Limberger, Jessica Noras, Alina Valta (7/2), Miriam Bastel, Veronika Stangier (2), Melanie Stocker (4), Chiara Schubert, Anja Mayer (4), Tamara Mayer (1).

  • 12.02.2022: TSM - SG Heidelsheim/Helmsheim 2 31:26 (13:15)

    Nach den zuletzt häufig knappen Niederlagen sollte bei diesem Heimspiel gegen den Tabellenletzten wieder mal ein Sieg eingefahren werden. Wir starteten gut ins Spiel und gingen in der 2. Spielminute mit 2:0 in Führung. Immer wieder konnte der Ball in der eigenen Abwehr erkämpft werden. Im Angriff wurden vor allem durch Rückraumwürfe von Anja Mayer und Alina Valta leichte Tore erzielt. So konnte bis zur 15. Spielminute eine scheinbar komfortable Führung erspielt werden (11:6). Bis zur Halbzeitpause konnten wir dann nur noch zwei Tore erzielen. Definitiv zu wenig für 15 Minuten und auch in der Abwehr schlichen sich Fehler ein, sodass den Gästen in der 25. Minute der 12:12 Ausgleichstreffer gelang. Davon angespornt konnten die SG sich bis zur Pause sogar noch mit zwei Toren absetzen.

    Der Trainer fand in der Halbzeitansprache offensichtlich die richtigen Worte und wir besonnen uns nach Wiederanpfiff auf die Stärken in der Abwehr und vor allem im Angriff. Durch schöne Spielzüge konnten wir durch die Tore von Sandra Lichtenwalter und Kristina Kober bereits in der 32. Minute den 15:15 Ausgleichstreffer bejubeln. Vor allem Alina Valta erwischte einen Sahnetag und konnte jetzt ihre Rückraumwürfe im gegnerischen Tor unterbringen. Auch Anja Mayer gelang es ihre Wurfgewalt unter Beweis zu stellen, aber auch ihr gutes Auge an den Kreis, von wo aus Veronika Stangier häufig sicher verwandelte. Die Mühlburgerinnen spielten sich in einen Rausch und besonders groß war der Jubel, als Sandra Lichtenwalter in der 55. Minute das 30. Tor zum 30:23 erzielte.

    Unser Dank geht erneut an unsere 2. Damenmannschaft, die uns in dieser Zeit extrem gut unterstützt und einen großen Anteil an diesem Heimsieg hat.

    Es spielten: Mira Wagner (3), Nina Gericke, Sandra Lichtenwalter (4), Jessica Noras, Alina Valta (8/1), Kristina Kober (2), Celine Popp, Miriam Bastel, Veronika Stangier (7), Anja Mayer (7).

  • 06.02.2022: Rhein Neckar Löwen – TSM 19:16 (10:9)

    Zu später Stunde mussten die 1. Damen der TSM zum Auswärtsspiel bei den Rhein Neckar Löwen antreten. Die Liste der verletzten Spielerinnen wurde leider nochmals um zwei erhöht, sodass Trainer Ahmet Raad bei diesem Spiel nur noch sechs Feldspielerinnen aus der 1. Mannschaft zur Verfügung standen.

    Wir starteten konzentriert und motiviert in das Spiel. Die Abwehr arbeitete konsequent zusammen und wir konnten uns bis zum 4:7 in der 18. Spielminute absetzen. Danach kam jedoch ein Bruch ins Mühlburger Angriffspiel und man blieb ganze 5 Minuten ohne Torerfolg, letztlich wurden beim Spielstand von 10:9 die Seiten gewechselt.

    Mira Wagner gelang in der 34. Minute der Ausgleichstreffer zum 10:10 woraufhin erneut lange, torlose Minuten folgten. Die Abwehr um Torhüterin Miriam Bastel stand weiterhin enorm gut, sodass man zwar auch keinen Gegentreffer kassierte, jedoch dauerte es bis zur 40. Minute ehe das zweite Tor zur 10:11 Führung erzielt wurde. Ab der 41. Minute entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften. In der 53. Minute den Löwen erstmals eine Drei-Tore-Führung zum 17:14. Eine kleine Vorentscheidung, nachdem auf Mühlburger Seite die Kräfte schwanden. Am Ende musste man sich mit 19:16 geschlagen geben und eine weitere Niederlage mit nach Hause nehmen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Tamara, Chiara und Saskia, dass ihr uns in dieser Situation unterstützt und uns aushelft.

    Es gilt jetzt für die letzten drei Spiele dieser Saison und für die verbleibenden Spielerinnen noch einmal alle Kräfte zu bündeln, um am kommenden Samstag beim vorletzten Heimspiel noch einmal um zwei Punkte zu kämpfen.

    Es spielten: Lisa Schröder, Nina Gericke, Mira Wagner (3/1), Saskia Limberger, Jessica Noras, Tamara Mayer, Chiara Schubert (1), Miriam Bastel, Veronika Stangier (4), Alina Valta (7/3), Anja Mayer (1).

  • 30.01.2022: TSM – TG88 Pforzheim 25:27 (14:13)

    Nachdem das Verletzungspech bei den 1. Damen der TSM erneut zugeschlagen hatte, musste man am vergangenen Sonntag die dritte Niederlage der Saison in der Verbandliga Gruppe B einstecken. Die Mühlburgerinnen mussten mit lediglich 7 Feldspielerinnen und einer Torhüterin gegen die TG88 Pforzheim antreten. Anja Mayer brachte die Hausherrinnen mit ihrem Treffer in Führung, Veronika Stangier konnte in der 8. Minute die erste Zwei-Tore-Führung zum 5:3 markieren. Durch die direkte Disqualifikation von Anja Mayer in der 16. Minute hatten die Mühlburgerinnen für die verbleibenden 14 Minuten gar keine Wechselmöglichkeit mehr. Die verbleibenden Spielerinnen ließen sich hiervon keineswegs verunsichern und erkämpften sich durch schön herausgespielte Angriffe immer wieder ihre Tore. In der 28. Minute gelang Melanie Stocker der Ausgleich zum 13:13 und kurz vor Halbzeitpfiff sogar der Führungstreffer zum 14:13.

    In der Halbzeitpause traf die ersehnte Verstärkung aus der 2. Damenmannschaft ein, sodass Trainer Ahmet Raad für den 2. Durchgang ein paar Wechseloptionen hatte. Lisa Schröder erhöhte nach Wiederanpfiff auf 15:13 und Mühlburg behauptete die Führung bis zur 41. Minute, ehe Pforzheim der Ausgleich zum 18:18 gelang. Die Mühlburgerinnen gaben nie auf, kämpften um jeden Ball, jedes Tor und konnten sogar knapp 90 Sekunden vor Schluss noch einmal den Ausgleichstreffer zum 25:25 erzielen. Am Ende musste man das Spiel mit 25:27 verloren geben und konnte sich leider nicht für den großen Kampfgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit belohnen.

    Vielen Dank an dieser Stelle auch an Jessica, Kristina und Sandra für das Aushelfen nach eurem eigenen Spiel. Bereits nächsten Sonntag (06.02.2022) geht es auswärts um 18:00 Uhr gegen die Rhein-Neckar-Löwen.

    Es spielten: Jessica Wallbaum, Lisa Schröder (3), Mira Wagner, Nina Gericke, Sandra Lichtenwalter, Alina Valta (10/5), Kristina Kober (2), Miriam Bastel, Veronika Stangier (5), Melanie Stocker (4), Anja Mayer (1).

  • 23.01.2022: TSM - SG Walldorf Astoria 18:24 (8:11)

    Bei dem ersten Rückrundenspiel dieser Saison trat die 1. Damenmannschaft aus Mühlburg mit ausgedünnter Bank an. Nichtsdestotrotz starteten die TSM Damen motiviert in das Spiel, um an die Leistung in der Hinrunde anzuknüpfen. Mit elf Gegentoren in der ersten Halbzeit stand die Abwehr gut da, auch wenn noch etwas Luft nach oben blieb. Leider konnten im Angriff viele freie Torchancen nicht genutzt werden, da die Turnerschaft eher die Torlatte als das Tor traf. Die Mannschaften spielten dennoch auf Augenhöhe und mit einer guten Chancenverwertung waren die drei Tore Rückstand in der Halbzeit gut aufzuholen.

    In der zweiten Halbzeit hatte Mühlburg mit offenen Lücken in der Abwehr und wenig freigespielten Abschlüssen im Angriff zu kämpfen, sodass Walldorf schon bald mit acht Toren in Führung lag. Doch die TSM Damen ließen sich davon nicht einschüchtern und kämpften sich mit starken Rückraumwürfen und einer guten Verwertung der Chancen auf drei Tore heran. Alles schien wieder möglich. Doch die SG ließ das nicht auf sich sitzen und konnte bis zum Endstand 18:24 die Führung ausbauen.

    Es spielten: Miriam Bastel, Lisa Diebold, Nina Gericke, Kim Gotzkowsky, Saskia Limberger, Celine Popp, Lisa Schröder, Melanie Stocker, Alina Valta, Mira Wagner, Anja Mayer

  • 28.11.2021: SG Heidelsheim/Helmsheim 2 - TSM 24:30 (11:13)

    Trainer Ahmet Raad forderte seine Damen im letzten Spiel der Hinrunde auf, an der furiosen Leistung vom vergangenen Spitzenspiel anzuknüpfen Die Turnerschaft konnte sich ab Spielbeginn durch eine starke Abwehrleistung bis zur 14. Spielminute eine vier Tore Führung (3:7) erarbeiten. Mit der Verletzung von Louisa Schuricht nach einer unglücklichen Abwehraktion, kam ein Bruch ins Spiel. So fiel in der 19. Minute der Ausgleich zum 9:9. Trainer Ahmet Raad bat zur Auszeit. Danach war die Partie auf beiden Seiten durch Fehler und überhastete Abschlüsse geprägt. Zum Pausenpfiff drehte Mühlburg noch einmal auf und konnte eine zwei Tore Führung zum 11:13 erspielen.
    Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand die Abwehr noch stärker als im ersten Durchgang und vor allem Alina Valta und Lisa Diebold drehten auf. Binnen zehn Minuten brachten Alina Valta, Veronika Stangier und Mira Wagner ihre Farben wieder mit vier Toren in Führung (14:18), ehe Lisa Diebold quasi im Alleingang die nächsten vier Tore warf und somit auf 16:22 erhöhen konnte. Selbst in Unterzahl fanden die TSM Damen immer wieder die Lücke in der gegnerischen Abwehr und die Würfe der Gegnerinnen konnten oftmals vom starken Torhütergespann Raschke / Bastel entschärft werden. Während die SG Heidelsheim / Helmsheim vermeintlich bereits aufgegeben hatte, spielten die Mühlburgerinnen konsequent ihre Angriffe zu Ende und hielten die Gastgeberinnen so immer auf Abstand. Am Ende siegten die Damen der Turnerschaft verdient mit 24:30 und können vorerst den Platz an der Sonne behaupten. Bereits am kommenden Donnerstag (02.12.) um 20:30 Uhr geht es zum ersten Spiel der Rückrunde auswärts gegen die TG Neureut, wo es die aktuelle Leistung zu bestätigen gilt.

    Es spielten: Nina Gericke, Louisa Schuricht, Lisa Schröder (4), Mira Wagner (1), Anna Raschke, Alina Valta (7), Kim Gotzkowsky, Miriam Bastel, Veronika Stangier (4), Melanie Stocker, Lisa Diebold (7), Anja Mayer (7)

  • 20.11.2021: TSM-Rhein-Neckar-Löwen 33:18 (18:9)

    Mit einer vollen Bank und hochmotiviert starteten die Mühlburgerinnen in die Partie, welche von Beginn an durch ein hohes Tempo geprägt war. Bis zur 6. Spielminute gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften (3:3), dann wendete sich dann das Blatt. Die Mühlburger Abwehr um Abwehrchefin Veronika Stangier rührte Beton an und zwang die Gäste immer wieder ins Zeitspiel oder in Verzweiflungswürfe aufs Tor, aus denen dann schnelle Gegenangriffe eingeleitet werden konnten. Der Wille der Gäste schien bereits zu diesem Zeitpunkt gebrochen zu sein, wodurch sich Mühlburg in einen Rausch spielen und immer wieder einfache Tore erzielen konnte. Mit einer neun Tore Führung wurden die Seiten gewechselt.

    Nicht gewillt, die Rhein Neckar Löwen noch einmal heran kommen zu lassen, arbeitete man in der Abwehr auch in der zweiten Hälfte sehr konsequent und spielte die eigenen Angriffe sauber zu Ende. Am Ende stand ein, auch in dieser Höhe, absolut verdienter 33:18 Heimsieg auf der Anzeigetafel, durch welchen die 1. Damen nun den 1. Tabellenplatz in der Verbandliga Gruppe B einnehmen.

    Es spielten: Jessica Noras (Tor), Nina Gericke, Louisa Schuricht (4), Lisa Schröder (5), Mira Wagner (1), Anna Raschke (Tor), Alina Valta (7/2), Kim Gotzkowsky (4), Miriam Bastel (Tor), Veronika Stangier (1), Melanie Stocker, Jessica Mußgnug (1), Lisa Diebold (1), Anja Mayer (9/3).

  • 06.11.2021: TG 88 Pforzheim - TSM 36:24 (22:10)

    Im letzten Auswärtsspiel bei der TG88 Pforzheim mussten die Damen der TSM nach drei Siegen in Folge die erste Niederlage in dieser Saison einstecken; und diese hatte es in sich.

    Die von Verletzungen und Ausfällen geschwächte Mannschaft von Trainer Ahmet Raad startete akzeptabel in die Partie und ging in der 6. Spielminute durch Anja Mayer mit 2:3 in Führung, ehe sich das Blatt komplett wendete. Fehlpässe oder Fehlwürfe gepaart mit einer schlechten Abwehrleistung luden die Gastgeberinnen zu leichten Torerfolgen ein. Binnen weniger Minuten lag die TSM mit 4 Toren zurück und musste zudem auf zwei Feldspielerinnen verzichten, die sich Blessuren zugezogen hatten. Mit einem Rückstand von 12 Toren wurden schließlich die Seiten gewechselt.

    Zumindest die Abwehr stand im zweiten Durchgang etwas besser und auch im Angriff hatte man sich an die extreme Harzkugel gewöhnt, sodass die Fehler weniger wurden. Wenn man etwas Positives an diesem Spiel suchen möchte, ist zu sagen, dass die zweite Halbzeit unentschieden gespielt wurde. Unterm Strich steht jedoch eine ungenügende Leistung aller TSM Spielerinnen auf allen Positionen und die Hoffnung, dass diese Niederlage durch Verletzungen wichtiger Spielerinnen nicht noch teuer bezahlt werden muss.

    Es gilt dieses Spiel nun schnell abzuhaken und konzentriert auf das nächste Heimspiel hinzuarbeiten. Als Gast dürfen wir niemand geringeren als die derzeitig ungeschlagenen Tabellenführer, die Damen der Rhein Neckar Löwen, begrüßen.

    Es spielten: Jessica Noras, Lisa Schröder, Mira Wagner (7/3), Nina Gericke (1), Lisa Diebold (5), Anna Raschke, Louisa Schuricht (2), Kim Gotzkowsky (1), Veronika Stangier (4), Melanie Stocker, Anja Mayer (4).

  • 10.10.2021: HSG Ettlingen – TSM 18:19 (10:11)


    Zum zweiten Derby innerhalb von zwei Wochen reisten die 1. Damen der Turnerschaft am Sonntag zu ungewohnt später Stunde zur HSG Ettlingen.
    Die Gastgeberinnen aus Ettlingen waren für Trainer Ahmet Raad und die TSM Damen eine Unbekannte in der Liga, da man aufgrund der abgebrochenen, vergangenen Saison 20/21 noch nicht gegeneinander gespielt hatte. Nichtsdestotrotz wollte man an die Leistung vom vergangenen Samstag gegen die TG Neureut anknüpfen und aus einer starken Abwehr heraus das Spiel gewinnen.
    Im Angriff startete die Turnerschaft gut ins Spiel und ging durch einen Doppelschlag von Anja Mayer in Führung. In der Abwehr hingegen ließen die Mühlburgerinnen zunächst die nötige Konsequenz vermissen und gerieten folgerichtig in der 6. Spielminute in Rückstand (5:2). Dieser Rückstand und eine 2-Minuten Strafe gegen Alina Valta ließen einen Ruck durch die TSM Damen gehen, sodass innerhalb von vier Minuten zum 5:5 ausgeglichen werden konnte. Wieder einmal waren das Torhütergespann Raschke / Bastel an diesem Tag ein enormer Rückhalt für die Mühlburgerinnen, wodurch man sich durch Ballgewinne und schnelle Tore einen zwei Tore Vorsprung in der 22. Minute erarbeiten konnte. Die nächsten acht Spielminuten waren geprägt von Unterbrechungen und langen Angriffen der HSG Ettlingen, in denen Ettlingen teilweise auf ein Tor herankam und Mühlburg wieder vorlegte. Mit 10:11 ging es in die Pause. Die Ansage von Trainer Raad war deutlich, in der Abwehr sollte noch konsequenter gearbeitet werden und im Angriff musste man vor allem an der Chancenverwertung arbeiten, denn lediglich 11 Tore in 30 Minuten waren zu wenig.
    Die Mühlburgerinnen kamen gut aus der Halbzeit, konnten den ersten Angriff der Gastgeberinnen direkt durch einen Ballgewinn unterbinden, im Gegenzug die zwei Tore Führung wieder herstellen, ehe sich erneut Unkonzentriertheiten einschlichen, die Ettlingen wieder bis auf ein Tor herankommen ließen. Im weiteren Spielverlauf entwickelte sich eine regelrechte Abwehrschlacht, die gezeichnet von langen Angriffen und wenigen Toren war. In der 52. Minute hatten sich die TSM Damen mühsam einen fünf Tore Vorsprung erarbeitet (14:19) und stellten dann bis zum Ende des Spiels das Torewerfen gänzlich ein. Nur durch starke Paraden von Miriam Bastel und etwas Glück konnte der Vorsprung über die verbleibende Zeit gerettet werden. Am Ende gewannen die Damen von Trainer Raad trotzdem verdient auch ihr zweites Spiel mit 18:19 und haben nun am kommenden Wochenende erst einmal spielfrei, bevor es am 24.10. auswärts gegen Walldorf geht.
    Für die TSM spielten: Nina Gericke, Louisa Schuricht (3), Mira Wagner, Anna Raschke, Alina Valta (4/3), Kim Gotzkowsky (2), Miriam Bastel, Veronika Stangier (3), Melanie Stocker, Jessica Mußgnug (1), Anja Mayer (6/4)

  • 02.10.2021: TSM - TG Neureut 29:24 (12:9)

    Saisonauftakt für die 1. Damenmannschaft aus Mühlburg und es stand direkt ein Derby gegen die TG Neureut an.
    Nach langer, langer Pause war es am Samstag endlich soweit und die Saison 2021/2022 startete für die Mühlburger Damen in der Gruppe B der neuerdings geteilten Verbandsliga.
    Mit gerade einmal 9 Feld-Spielerinnen war allen Beteiligten schnell klar, dass dieses Spiel nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung, Einsatz, Wille und vor allem Kampfgeist gewonnen werden konnte.
    Dementsprechend schwor Trainer Ahmet Raad seine Damen vor Beginn des Spieles genau darauf ein und wollte durch eine starke Abwehr vorne zum Erfolg kommen.
    Die Mühlburgerinnen starteten konzentriert in das Spiel, es dauerte jedoch knapp zwei Minuten ehe Lisa Diebold das erste Tor zur 1:0 Führung für die TSM erzielen konnte.
    Nach einem kurzen Abtasten beider Mannschaften setzen die Damen von Trainer Raad die Vorgaben vorbildlich um. Die Abwehr wurde von Veronika Stangier gut organisiert, es wurde verschoben und ausgeholfen. Wenn doch mal ein freier Wurf auf das Mühlburger Tor kam wurde dieser oftmals vom stark aufgelegten Torhütergespann Raschke / Bastel entschärft, die an diesem Tag sogar alle 7-Meter Würfe parierten. Im Angriff wurde geduldig und konsequent gespielt, sodass Mühlburg nach knapp neun Minuten bereits mit drei Toren in Führung lag (5:2). Diesen Vorsprung hielten die TSM Damen konsequent über die ersten 30 Minuten, bauten ihn in der 20. Minuten sogar auf fünf Tore aus, ehe man sich einige Unkonzentriertheiten leistete und Neureut zur Halbzeit wieder auf drei Tore herankommen ließ (12:9).
    Den besseren Start nach der Halbzeitpause erwischten dann die Gäste aus Neureut und glichen den Rückstand innerhalb vier Minuten zum 13:13 aus.
    Nicht gewillt, das Spiel kippen zu lassen kämpften sich die Mühlburgerinnen zurück ins Spiel und stellten die ursprüngliche drei Tore Führung binnen zwei Minuten wieder her.
    Ab dann glich der zweite Durchgang dem ersten, die Führung wurde nicht mehr hergegeben und egal in welcher Angriff- und Abwehrkonstellation die Mühlburgerinnen in den verbleibenden 24 Minuten auf dem Feld standen, es kam nie wirklich ein Bruch ins Spiel. Die Angriffe wurden weiterhin konsequent zu Ende gespielt und in der Abwehr spielte man aggressiv und hielt dagegen.
    Am Schluss leuchtete ein verdienter erster Heimsieg mit 29:24 auf der Anzeigetafel auf.

    Für Mühlburg spielten: Nina Gericke, Louisa Schuricht (1), Mira Wagner (2), Anna Raschke, Alina Valta (6/2), Kim Gotzkowsky (4), Miriam Bastel, Veronika Stangier (3), Melanie Stocker, Lisa Diebold (3), Anja Käfer (10/2).

  • 17.10.2020: TG 88 Pforzheim 2 - TSM 25:29 (13:14)

    Durch eine kämpferische Leistung im dritten Auswärtsspiel der Saison konnten sich die 1. Damen der Turnerschaft Mühlburg den nächsten Sieg erkämpfen.
    Die Mannschaft von Trainer Ahmet Raad startete mit einem 5:1-Lauf in die Partie. Vor allem Alina Valta zeigte in den ersten zehn Spielminuten ihr “goldenes Händchen” und konnte den Ball immer wieder durch Rückraumwürfe im gegnerischen Kasten unterbringen.
    Nach 15 Spielminuten kam dann auch die TG 88 Pforzheim 2 immer besser in die Partie und konnte den Rückstand in der 20. Minute erstmal auf zwei Tore verringern (7:9). Die Mühlburgerinnen hielten gut dagegen und bauten den Vorsprung in der 25. Minute wieder auf vier Tore aus, ehe man in Unterzahl drei Tore hinnehmen musste, davon zwei 7-Meter. Beim Spielstand von 13:14 wurden die Seiten gewechselt.
    Die Halbzeitansprache scheinte zunächst Wirkung zu zeigen, denn die Damen der Turnerschaft kamen konzentriert und motiviert aus der Kabine und waren nicht gewillt, dieses Spiel aus der Hand zu geben. Nach Wiederanpfiff konnte man direkt zwei Treffer erzielen, wodurch man sich ein kleines Polster von drei Toren aufbauen konnte (13:16). In der 32. Minute stockte dann plötzlich der Angriff der Mühlburgerinnen und auch in der Abwehr stand man nicht mehr kompakt genug, wodurch man den Pforzheimerinnen in der 41. Minute nicht nur den Ausgleich ermöglichte, sondern sogar die 20:19 Führung hinnehmen musste.
    Trainer Ahmet Raad bat seine Mannschaft folgerichtig zur Auszeit und unterbrach damit auch den Lauf der TG 88 Pforzheim 2. Spätestens jetzt war allen Beteiligten klar, dass man dieses Spiel nur mit 100% Kampfgeist und Siegeswillen gewinnen würde. Die Mühlburgerinnen gaben sich einen Ruck und drehten den Rückstand in der 48. Minute wieder in eine Führung (22:23). In den Folgeminuten stand sich Pforzheim vor allem selbst im Weg und musste aufgrund lautstarkem Protest gegen die Schiedsrichter Entscheidung die nächsten 4 Minuten in Unterzahl bestreiten. Die Damen der Turnerschaft nutzen die dadurch entstehenden Räume in der Pforzheimer Abwehr clever über Kreisanspiele und erkämpften sich so in der 56. Minute einen drei Tore Vorsprung (24:27). Nicht gewillt, diesen in den letzten Spielminuten nochmal zu gefährden spielte man die Angriffe ruhig und konzentriert zu Ende und belohnte sich am Schluss mit einem 25:29 Auswärtssieg für die eigene Leistung.

    Nächste Woche steht der Turnerschaft Mühlburg zuhause mit der neuen Mannschaft von Ex-Trainer Arndt Heinemeier eine weitere schwere Aufgabe bevor, die es mit dem gleichen Kampfgeist und Siegeswillen zu lösen gilt. Anpfiff ist um 17:00 in der Carl-Benz-Halle. Über Unterstützung von der Tribüne (sofern bis dahin noch erlaubt) freuen sich die 1. Damen der TSM sehr.

    Es spielten: Jessica Noras, Nina Gericke, Mira Wagner, Lisa Schröder (3/2), Anna Raschke, Alina Valta (10/6), Kim Gotzkowsky (1), Rabea Rauh (2), Veronika Stangier (3), Melanie Stocker (2), Lisa Diebold (3), Anja Käfer (5)

  • 10.10.2020: TSM - SG Heidelsheim/Helmsheim II 35:20 (14:11)

    Kantersieg der ersten Damen gegen die SG Heidelsheim / Helmsheim 2

    Vergangenen Samstag (10.10.2020) empfingen die 1. Damen der Turnerschaft Mühlburg die SG Heidelsheim / Helmsheim 2 in der heimischen Carl-Benz Halle. Es hatte sich einiges an Frust und Unzufriedenheit nach den letzten Spielen angestaut, weil man das Gefühl hatte nie wirklich sein ganzes Potential gezeigt zu haben.

    Mit einem nahezu vollständigen Kader starteten die Mühlburgerinnen konzentriert und motiviert in die Partie. Die Rückkehr von Veronika Stangier im Mittelblock der Abwehr verlieh dieser die gewohnte Stabilität und sollte für die Gäste aus Heidelsheim an diesem Tag nur schwer zu überwinden sein. Das Spiel startete relativ ausgeglichen, bis zu 11. Spielminute (5:4) konnte sich keine Mannschaft so wirklich absetzen. Aus einer starken Abwehr heraus und dem daraus resultierendem Tempospiel im Angriff wurde die SG Heidelsheim / Helmsheim 2 dann jedoch bis zur 21. Minute überrollt und Mühlburg konnte sich erstmals mit sechs Toren (12:6) absetzen. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten im Spiel der Gastgeberinnen ein, sodass Heidelsheim den Rückstand bis zur Halbzeit auf drei Tore reduzieren konnte (14:11). Die Vorgaben der Halbzeitansprache von Trainer Ahmet Raad setzen die Mühlburgerinnen in der zweiten Halbzeit konsequent um. Man spielte weiterhin eine konsequente Abwehr und konnte dadurch im Angriffsspiel durch schöne Spielzüge und viel Tempo einfache Tore erzielen. Bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Damen der Turnerschaft den Vorsprung auf sieben Tore (19:12) ausgebaut. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte nahezu alles im Spiel der Mühlburgerinnen. Im Angriff wurden sehenswerte Tore erzielt und gelang es den Gästen doch einmal die Abwehr zu durchbrechen, so konnte man sich voll und ganz auf das Torhütergespann Noras / Raschke verlassen, die mit etlichen Paraden glänzten und ganze vier von sechs 7-Metern entschärften. Am Ende des Spiels stand ein - auch in dieser Höhe verdienter - 35:20 Erfolg der 1. Damen auf der Anzeigetafel und jeder der aufgelaufenen Feldspielerinnen konnte sich an diesem Tag in die Torschützenliste eintragen. Dieser Sieg und vor allem die starke Leistung in der Abwehr gibt viel Selbstvertrauen für die nächsten schweren Spiele in der Verbandsligasaison 2020/2021. Bereits am kommenden Samstag, den 17.10.2020 um 19:30 Uhr tritt man auswärts gegen die TG Pforzheim 2 an.

    Es spielten: Jessica Noras, Nina Gericke (1), Paula Mustapic (1), Mira Wagner (2), Lisa Schröder (5), Anna Raschke, Alina Valta (7), Kim Gotzkowsky (1), Rabea Rauh (4), Veronika Stangier (3), Melanie Stocker (2), Lisa Diebold (3), Anja Käfer (6).

  • 04.10.2020: HSG St. Leon/Reilingen II - TSM 33:25 (19:9)

    Verdiente Niederlage im dritten Saisonspiel gegen die HSG St. Leon /Reilingen 2

    Personell deutlich geschwächt, mussten die 1. Damen der Turnerschaft Mühlburg am Sonntag den 04.10.2020 bei der starken HSG St. Leon / Reilingen 2 antreten.
    Wie schon vergangene Woche musste man weiterhin auf Abwehrchefin und Kreisläuferin Veronika Stangier verzichten, hinzu kamen die Absagen von Anja Käfer, Jessica Mußgnug, Jessica Noras sowie Miriam Bastel.

    Zu Beginn des Spieles fanden die Mühlburgerinnen in der Abwehr überhaupt keine Lösung für den starken Angriff der HSG St. Leon / Reilingen 2. Immer wieder fanden die Pässe der Angreiferinnen ihren Weg an den Kreis, sodass dieser frei von der 6-Meterlinie zum Wurf kam. Ein sieben Tore Rückstand (11:4) nach knapp 17. Spielminuten war die Folge der schlechten Abwehrleistung sowie einer mangelnden Chancenauswertung im Angriff. Trainer Ahmet Raad bat seine Damen zur Auszeit und appellierte an deren Kampfgeist und Konzentration. Die Abwehr der Turnerschaft stabilisierte sich danach ein wenig, jedoch ließ sich der starke Rückraum der HSG St. Leon / Reilingen 2 nicht gänzlich ausschalten. Beim Spielstand von 19:9 wurden die Seiten gewechselt.

    Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Mühlburgerinnen vor, keineswegs kampflos aufzugeben und steigerten sich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff noch einmal. Innerhalb von neun Minuten erzielte man 6 Tore und konnte den Rückstand kurzzeitig auf acht Tore verkürzen (23:15), ehe die Gastgeberinnen in der 43. Minute die zehn Tore Führung wiederhergestellt hatten. St. Leon / Reilingen 2 nutze nun den Vorsprung, um allen Spielerinnen Spielanteile zu gewähren, wodurch es den Damen der Turnerschaft gelang noch ein bisschen Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende des Spiel stand jedoch eine verdiente 33:25 Niederlage auf der Anzeigetafel, die es nun abzuhaken gilt, um im kommenden Heimspiel das gewohnte Potenzial abrufen zu können.

    Über Unterstützung nächsten Samstag (10.10.2020) um 18:00 Uhr gegen die HSG Heidelsheim / Helmsheim 2 in der heimischen Carl-Benz Halle freuen sich die 1. Damen sehr.

    Es spielten: Louisa Schuricht (2), Lisa Schröder (5), Mira Wagner (4), Anna Raschke, Kim Gotzkowsky (2), Rabea Rauh (5), Paula Mustapic (1), Alina Valta (2), Melanie Stocker (3), Lisa Diebold (1) und Nina Gericke.

     

  • 26.09.2020: TSM - TSV Birkenau II 26:26 (13:16)

    Punkteteilung beim ersten Heimspiel der 1. Damen

    Am Samstag den 26.09.2020 stand das erste Heimspiel für die 1. Damen gegen die zweite Mannschaft des TSV Birkenau an. Der krankheitsbedingte Ausfall von Abwehrchefin und Kreisläuferin Veronika Stangier machte sich vor allem in den ersten 10 Minuten des Spiels deutlich bemerkbar. Den Mühlburger Damen gelang es in diesen Minuten überhaupt nicht, eine aggressive und starke Abwehr zu spielen, wodurch den Gästen eine schnelle Führung zum 3:7 ermöglicht wurde.
    Erst danach besonnen sich die Mühlburgerinnen auf ihr Stärken, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff und konnten den Rückstand innerhalb von neun Minuten egalisieren (10:10). Ab der 20. Minute entwickelte sich ein Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der TSV Birkenau 2 ein wenig mehr Durchschlagskraft zeigte und man mit einem Halbzeitstand von 13:16 in die Pause ging.

    Nicht gewillt, das Spiel in der zweiten Halbzeit einfach aus der Hand zu geben, starteten die Mühlburger Damen konzentriert und motiviert in die zweiten 30 Minuten des Spiels. In den ersten vier Minuten konnte man den Rückstand zunächst auf zwei Tore verringern, ehe man in doppelter Unterzahl in der 39. Minute einen vier Tore Rückstand (16:20) hinnehmen musste. Wieder vollzählig und angetrieben von einer sehr stark aufgelegten Jessica Noras im Mühlburger Tor startete dann die Aufholjagd. Jeder Fehlwurf der Birkenauer Damen wurde im Angriff konsequent verwandelt sodass man sich binnen vier Minuten wieder bis auf ein Tor (19:20) herangekämpft hatte. In der 45. Minute gelang den Mühlburgerinnen dann endlich der Ausgleich zum 20:20 und in den folgenden Minuten konnte man sich sogar leicht mit zwei Toren absetzen. In den letzten 13 Minuten des Spiels entwickelte sich dann der erwartete Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Birkenau glich aus, Mühlburg ging wieder in Führung. Am Ende der 60 Minuten, beim Spielstand von 26:26, mussten die Hausherrinnen leider einen Punkt an den TSV Birkenau 2 abgeben. Man kann dennoch aus der Aufholjagd in den ersten Minuten des Spieles, dem Kampfgeist und vor allem dem Zusammenhalt der Mühlburgerinnen Mut und Vertrauen für die nächsten schweren Spiele schöpfen.

    Bereits kommende Woche Sonntag (04.10.2020) geht es auswärts zur HSG St. Leon / Reilingen 2, die mit zwei Siegen erfolgreich in die Saison gestartet ist.

    Es spielten: Jessica Noras, Nina Gericke, Paula Mustapic, Louisa Schuricht, Mira Wagner (4), Lisa Schröder (4), Anna Raschke, Alina Valta (3), Kim Gotzkowsky (5), Rabea Rauh (2), Melanie Stocker, Jessica Mußgnug (3), Lisa Diebold (3) und Anja Käfer (2).

  • 20.09.2020: Rhein-Neckar-Löwen - TSM 17:18 (6:11)

    Nervöser, aber glücklicher Auftakt für die 1. Damen in die Saison 2020/2021
     
    Am Sonntag, den 20.09.2020 startete die 1. Damenmannschaft aus Mühlburg in die neue Verbandsliga Saison. Das letzte Pflichtspiel absolvierte die Mannschaft Anfang März und seitdem ist nicht nur der Alltag der Spielerinnen sondern auch das Training vom Coronavirus beeinflusst. Umso mehr hat man sich Ende Mai über die Nachricht eines neuen Trainers und dem Beginn der Vorbereitung gefreut. Nach knapp dreieinhalb Monaten intensiver Vorbereitung stand nun also vergangenen Sonntag das erste Pflichtspiel unter Trainer Ahmet Raad bei den Damen der Rhein Neckar Löwen an.
    Mit den Rhein Neckar Löwen trafen die Mühlburgerinnen in ihrem ersten Spiel auf einen der zwei Aufsteiger in die Verbandsliga. Beide Mannschaften starteten sehr nervös in die Partie, die in den ersten zehn Minuten von technischen Fehlern und Ungenauigkeiten geprägt war. Erst danach schafften es die Mühlburger Damen sich ein wenig zu sammeln und konnten die Nervosität und damit auch die Fehler ablegen. Bis zum Ende der 1. Halbzeit konnte der Vorsprung auf fünf Tore zum 6:11 ausgebaut werden. Die Halbzeitansprache war deutlich, in der zweiten Halbzeit sollten vor allem die unzähligen technischen Fehler vermieden sowie die klaren Torchancen besser genutzt werden. Leider war der Start der zweiten Halbzeit ein Abbild der ersten. Das Mühlburger Spiel war geprägt von Fehlern und überhasteten Abschlüssen, sodass es den Damen der Rhein Neckar Löwen binnen 13 Minuten gelang, den Ausgleich zu erzielen. In der 46. Spielminute konnten sie den Rückstand sogar in eine Führung umdrehen. Nicht gewillt, das erste Spiel dieser Saison zu verlieren ging noch einmal ein Ruck durch die Mühlburger Damen und man kämpfte sich mühsam Tor um Tor bis zum Ausgleich zum 16:16 in der 54. Minute heran. Drei Minuten vor Schluss erzielte Rabea Rauh die zwei-Tore-Führung und diese galt es mit aller Kraft bis zur Schlusssirene zu halten. Am Ende gelang den Damen der Rhein Neckar Löwen noch ein Treffer zum 17:18 und zum Glück konnte auch der direkte Freiwurf nach dem Ablauf der Spielzeit nicht mehr verwertet werden, sodass Mühlburg als Sieger vom Feld gehen konnte.

    Für das kommende, erste Heimspiel am 26.09.2020 um 17:00 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TSV Birkenau gilt es von der ersten Minute an konzentrierten Handball zu spielen, damit sich ein solches Spiel nicht noch einmal wiederholt. Über Unterstützung von der Tribüne – gerade in dieser Zeit – freuen wir uns sehr. Bitte vor dem Spiel am Eingang den Datenerfassungszettel abgeben und die Halle nur mit Mund- und Nasenschutz betreten.

    Es spielten: Jessica Noras, Paula Mustapic, Nina Gericke, Mira Wagner (2), Lisa Schröder, Rabea Rauh (2), Kim Gotzkowsky (1), Louisa Schuricht (1), Veroinka Stangier (1), Melanie Stocker, Alina Valta (3), Lisa Diebold (2) und Anja Käfer (6)

  • 16.02.2020: TSM - TG 88 Pforzheim II 35:35 (16:19)

    Die Frauen der TS gewannen am Samstagabend nach großartigem Kampf gegen die zweite Mannschaft der TG 88 Pforzheim einen Punkt. Pforzheim reiste mit 5 Spielerinnen der Drittligamannschaft nach Karlsruhe, um sich unbedingt zwei Punkte im Abstiegskampf zu sichern.

    Geschwächt durch mehrere krankheitsbedingte Ausfälle (Raschke, Rauh, Gotzkowsky und Hinze), saßen mit Celine Popp und Nina Gericke zwei Spielerinnen unserer 2. Mannschaft mit auf der Bank. Veronika Stangier hütete das Tor und wurde am Kreis durch Anja Käfer fabelhaft vertreten.

    Beide Teams spielten in der Defensive viel zu passiv und es gelang in keiner Phase der Begegnung, die individuellen Stärken der Pforzheimerinnen zu unterbinden.

    Unsere Frauen konnten ihre Auslösehandlungen meist ohne große Gegenwehr zu Ende bringen. Die Chancen wurden von den Außenpositionen konsequent abgeschlossen. Unsere beiden jungen Rückraumspielerinnen Paula Mustapic und Jessica Mußgnug wurden durch Mira Wagner hervorragend in Szene gesetzt. Bis zum Wechsel wogte die Partie hin und her und Pforzheim ging mit einer drei-Tore-Führung in die Pause.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte Pforzheim auf eine 5:1 Deckung um. Unkonzentriertheiten der Mühlburgerinnen sowie der gegnerische Torpfosten brachte die TG bis zur 39. Minute sogar mit 20:28 in Führung.

    Nach einer Auszeit und der Manndeckung für TG´s erfolgreichste Werferin, A. Pjano, kämpfte sich die Mannschaft Tor um Tor heran und hatte sogar in den letzten Sekunden noch die Chance auf den Siegtreffer welcher allerdings nicht fallen sollte.

    Es spielten: Paula Mustapic 6, Nina Gericke, Mira Wagner 1, Lisa Schröder 1, Celine Popp 1, Alina Valta 7/1, Theresa Knop 2/2 Veronika Stangier, Melanie Stocker, Jessica Mußgnug 4, Lisa Diebold 9, Anja Käfer 4.

  • 08.02.2020: HC Mannheim-Vogelstang – TSM 29:29 (13:12)

    Mühlburger Damen gewinnen Punkt in Mannheim
     
    Am Samstag den 08.02. stand zu später Stunde das Auswärtsspiel der Mühlburgerinnen beim HC Mannheim-Vogelstang an. Die Mannheimerinnen haben sich im Verlauf der bisherigen Saison deutlich gesteigert, weshalb die Turnerschaft gewarnt war, dass der Hinspiel-Sieg mit 11 Toren nicht leicht zu wiederholen sein würde.
    In der Trainingswoche vor dem Spiel wurde das Augenmerk vor allem auf die Abwehrarbeit gelegt, da die Abwehr in den letzten Spielen sehr zu wünschen übrig lies. Die Mühlburgerinnen starteten gut ins Spiel und gingen direkt mit zwei Toren in Führung, ehe Mannheim den Anschlusstreffer (1:2) erzielen konnte. Es begann der erwartete Schlagabtausch beider Mannschaften, bei dem die Mühlburger Damen zunächst immer wieder die Oberhand hatten und nie ins Hintertreffen gerieten.
    Dies änderte sich jedoch in der 16. Spielminute, als der HC Mannheim-Vogelstang beim 8:7 das erste Mal in Führung gehen konnte. Die Mühlburgerinnen scheiterten zu diesem Zeitpunkt bereits einige Male an der Torfrau der Mannheimerinnen. Das Spiel war weiterhin ausgeglichen, auf den Ausgleich von Mühlburg in der  21. Minute folgte eine zwei Tore Führung der Mannheimerinnen, die mit dem Pausenpfiff durch Rabea Rauh auf ein Tor reduziert werden konnte. Beim Spielstand von 13:12 wurden die Seiten gewechselt.
    Den Mühlburgerinnen gelang es nach der Pause wieder gut ins Spiel zu finden und innerhalb weniger Sekunden den Ausgleich (13:13) durch Jessica Mußgnug zu erzielen. Bis zur 49. Spielminute glich der Spielverlauf der 1. Halbzeit: Mannheim legte vor, Mühlburg glich au, allerdings gelang es nie, sich die Führung nochmals zurück zu holen. Nach dem Ausgleich zum 23:23 in der 49. Spielminute leisteten sich die Mühlburgerinnen dann einige Unkonzentriertheiten und Abspielfehler, welche die Mannheimerinnen binnen 90 Sekunden gnadenlos zu einer drei Tore Führung nutzen. Trainer Arndt Heinemeier unterbrach den Lauf der Mannheimerinnen und bat seine Spielerinnen zur Auszeit. Die Ansage war klar, durch die Umstellung auf eine offensive 5:1 Abwehr sollte ein Ballverlust der Mannheimerinnen erzwungen werden. Leider brachte die Auszeit zunächst nicht das gewünschte Ergebnis und man verlor im Angriff selbst den Ball, woraufhin Mannheim die Führung zunächst auf vier Tore ausbauen konnte (27:23). Zum Glück blieben den Mühlburgerinnen noch rund 8 Minuten, um die drohende Niederlage abzuwenden. Durch Ballgewinne der Abwehr und Toren von Jessica Mußgnug und Veronika Stangier wurde der Rückstand um zwei Tore verringert. Beim Spielstand von 28:26 und der Auszeit des HC Mannheim hatte die Turnerschaft nochmals die Gelegenheit Luft für die nächsten fünf Minuten zu holen. Durch einen schnellen Konter von Mira Wagner und einer super Aktion von Torhüterin Chiara Schubert, durch die Lisa Diebold der Ausgleichstreffer gelang, kämpften sich die Mühlburgerinnen binnen 45 Sekunden zurück ins Spiel (28:28). Mannheim legte in der 57. Minute wieder vor und auf der Mühlburger Seite behielt Alina Valta die Nerven und glich zum 29:29 Endstand aus.
     
    Am Ende ist dieses Unentschieden definitiv gerecht und vor allem der Moral und dem Kampfgeist der Mühlburger Damen in den letzten acht Minuten zu verdanken. Bereits am nächsten Sonntag (16.02.2020) geht es um 17:30 Uhr in der heimischen Carl-Benz Halle um weitere wichtige Punkte gegen die TG Pforzheim 2.
    An dieser Stelle möchten wir uns für die Unterstützung von Chiara Schubert bedanken, die für unsere verhinderte Torhüterin Anna Raschke eingesprungen ist und einen super Job gemacht hat.
    Es spielten: Jessica Mußgnug (4), Lisa Schröder, Mira Wagner (1), Theresa Knop (8), Alina Valta (5), Rabea Rauh (3), Paula Mustapic (1), Chiara Schuber (Tor), Veronika Stangier (1), Melanie Stocker (1), Lisa Diebold (2), Anja Käfer (3).

  • 19.01.2020: SG Walldorf/Astoria - TSM 24:21 (10:7)

    Glückloser Rückrundenstart für die 1. Damen der Turnerschaft Mühlburg

    Am vergangenen Sonntag starteten die Mühlburger Damen, zu ungewohnt später Uhrzeit, in die Rückrunde der Verbandsliga. Da man mit den Ergebnissen der Hinrunde nicht immer zufrieden sein konnte, war die Marschrichtung von Trainer Arndt Heinemeier für die Rückrunde klar gesetzt – gemeinsam als Team sollte man bei den Gastgeberinnen der SG Walldorf Astoria einen Sieg mit nach Hause nehmen.
    Zunächst sah es auch so aus, als würde dies den Mühlburgerinnen gelingen. Die Damen starteten gut ins Spiel und hatten sich nach vier Minuten bereits eine 2-Tore-Führung erspielt, ehe auch die Gastgeberinnen ins Spiel kamen und ihren ersten Treffer markieren konnten.
    Erst in der 19. Spielminute gelange es der SG Walldorf Astoria den Rückstand in einen Ausgleich (5:5) zu drehen. Bis dahin ließen beide Mannschaften bereits etliche, eindeutige Torchancen liegen und leisteten sich einige technische Fehler. In dieser Phase nutzen die Gastgeberinnen ihre Chancen und die technischen Fehler der Mühlburgerinnen clever aus und konnten nach 25 Minuten beim Spielstand von 9:6 erstmals mit drei Toren in Führung gehen. Den Mühlburger Damen gelang innerhalb von fünf Minuten nur ein einziges Tor, was allerdings nicht auf mangelnde Chancen zurück zu führen ist, sondern auf deren Verwertung. Nach 30 Minuten und beim torarmen Spielstand von 10:7 wurden die Seiten gewechselt.
    Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete mit vielen, ungenauen Torabschlüssen auf der Mühlburger Seite und clever herausgespielten Chancen der Gastgeberinnen. Zum Glück konnten sich die Mühlburgerinnen in dieser Phase immer wieder auf Torhüterin Anna Raschke verlassen, die einige klare Torchancen verhindern konnte und ihre Vorderleute im Spiel hielt. Dadurch betrug der Rückstand der Mühlburgerinnen nie mehr als drei oder vier Tore, allerdings konnte er auch nie wirklich verkleinert werden. Viel zu oft scheiterte man an der gegnerischen Torfrau oder lies sich durch die großzügig ausgelegten Pfiffe der Unparteiischen aus dem Konzept bringen.
    Nach 60 Minuten stand somit eine verdiente 24:21 Niederlage auf der Anzeigetafel. Wie schon so oft in dieser Saison scheiterten die Mühlburgerinnen nicht unbedingt an der Überlegenheit der Gegnerinnen sondern vielmehr an ihren eigenen Möglichkeiten. In den nächsten beiden Trainingswochen muss nun vor allem die Sicherheit im Abschluss wiedergefunden werden, um übernächstes Wochenende, beim ersten Heimspiel diesen Jahres (01.02.2020, 17 Uhr), gegen den Tabellenführer der SG Stutensee eine Chance zu haben.
    Es spielten: Anna Raschke (Tor), Paula Mustapic (1), Anne Hinze (2), Mira Wagner, Lisa Schröder, Alina Valta (1), Kim Gotzkowsky (1), Theresa Knop, Rabea Rauh (1), Veronika Stangier (5), Melanie Stocker (1), Jessica Mußgnug (1), Anja Käfer (8).

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